Berichterstatter: German Helgert

Tirschenreuth (rbg). Mit Julia Lindner und Anne Habedank standen zwei Schwimmerinnen des Tirschenreuther Schwimm- Clubs am Freitag im Aufgebot der SG Nordoberpfalz für die Süddeutschen Meisterschaften im Schwimmen. Nach dem Verzicht von Iris Keis und dem krankheitsbedingten Fehlen von Anna Lindner stand für das TSC- Duo der Start in der 4x 200m Freistilstaffel an. Beide erfüllten die Erwatungen vollauf und landeten zusammen mit dem Auerbacher Duo Andrea Lehner und Anja Regn auf Platz 11.

Die Titelkämpfe, die im Regensburger Westbad ausgetragen wurden, standen für den TSC unter keinen guten Vorzeichen. Iris keis musste wegen einer Klausurarbeit passen und Anna Lindner fehlte erkältungsbedingt. Umso mehr lag es an Julia Lindner und Anne habedank den Beweis anzutreten, dass man innerhalb der Schwimmgemeinschaft Nordoberpfalz über hochklassige "Ersatz"kräfte verfügt. Und beide unterstrichen mit ihrer Einstellung un Leistung, mehr als nur Ersatz zu sein. Nachdem die Auerbacherin Andrea Lehner als Startschwimmerin der 4x200m Freistilstaffel die SG gut in Position gebracht hatte, folgte die mit 18 Jahren routinierte Julia Lindner. Zwar selbst derzeit angeschlagen legte sie die ersten 100 Meter in beherzten 1:11 zurück. Erst auf der vierten und letzten Bahn machte sich bei ihr der Trainingsrückstand und der ungewohnte Wechsel auf die Langbahn bemerkbar. Mit ihrer Gesamtzeit von 2:33 erfüllte sie jedoch die in sie gesetzten Erwartungen vollauf.

Mit Anja Regn als dritter Starterin gelang es einer weiteren Auerbacherin die Position der Schwimmgemeinschaft Nordoberpfalz zu festigen. Und als mit der 15-jährigen Schlussschwimemrin Anne Habedank die Jüngste im Quartett ins Wasser sprang, hellten sich die Minen im Trainerstab bereits sichtlich, nachdem auch sie äußerst engagiert und kraftvoll das Rennen anging. Auch bei der Groschlattengrünerin in den Reihen des TSC standen nach den ersten 100 Metern 1:11 zu Buche. Und ähnlich wie Julia Lindenr musste auch sie über die zweite Hälfte eine erwartete Einbuße hinnehmen. Mit einer Gesamtzeit von starken 2:30 durfte aber auch sie mehr als zufrieden sein. Im Endklassement belegte das Quartett in 9:50 Minuten einen guten elften Platz.