Berichterstatter: German Helgert

Tirschenreuth (rbg). Mit elf Goldmedaillen, sechs silbernen und vier bronezen kehrte der Tirschenreuther Schwimm- Club am Wochenende vom internationalen Langstreckenmeeting aus Rosenheim zurück. Iris Keis (6), Sebastian Seidel (4) und Katja Bloßfeldt (1) standen dabei für den TSC ganz oben auf dem Siegertreppchen. Das insgesamt elfköpfige TSC- Aufgebot überzeugte mit einer Serie ganz ausgezeichneter Zeiten.

"Wir sind weiter als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres", zog TSC- Trainer German Helgert angesichts der Ende Juli anstehenden bayerischen Jugendmeisterschaften als Saisonhöhepunkt ein äußerst positives Resümee der drei Wettkampftage im Chiemgau und zeigte sich neben der Einsatzfreude vor allem von der mannschaftlichen Harmonie beeindruckt. Als wahre Seriensiegerin präsentierte sich dabei einmal mehr die in der Juniorinnenklasse startende Iris Keis angesichts von sechs Siegen in sechs Rennen. Vor allem mit ihren starken 10:23 über die 800m Freistil könnte sie überzeugen. Auch die 2:44 über die 200m Lagen gefielen, während sie selbst sich für die 200 und 400m Freistil sowie die je 200m Rücken und Brust noch mehr vorgenommen hatte, als die erzielten 2:22, 5:06, 2:54 und 3:11.

Bei den Jungen stand ihr der gleichaltrige Sebastian Seidel in nichts nach. Mit sehr starken 2:11, 4:40 und 9:42 dmonierte er über 200, 400 und 800m Freistil bei den Junioren ebenso wie mit 2:32 über die 200m Rücken. Neuerliche 2:32 und 5:25 brachten ihm zudem über die 200 und 400m Lagen jeweils Silber. Der um zwei Jahre jüngere Ingo Haberkorn durfte sich über 200m Brust (3:03) und 800m Freistil (10:41) über die hichverdienten Bronzemedaillen freuen, während im Jg. 1990 Stefan Bloßfeldt seine derzeitig blendende Verfassung mit den zweiten Plätzen über 200m Lagen (2:40), 200m Brust (2:51) und 400m Freistil (4:59) unterstrich und zudem Bronze über 200m Rücken und 800m Freistil in 2:42 und 10:26 holte.

Bei den jungen Damen kann sich im Jg. 1988 Franziska Nicklas mehr und mehr in den Vordergrund schieben. Mit starken 2:45 sicherte sie sich über die 200m Rücken Silber und wusste zudem mit 2:50 über die 200m Lagen zu gefallen. Die gleichaltrige Anna Lindner zeigte sich bemüht, ihren Trainingsrückstand aufzuholen und gefiel vor allem durch ihre 2:28 und 5:13 über 200 und 400m Freistil. Im Jg. 1989 bewies Anne Habdeank auf dem Weg zur "Bayerischen" Einsatzwille und erkämpfte sich so über die 200m Brust eine neue persönliche Bestzeit in 3:05 (5. Platz). In dieser Disziplin siegte Katja Bloßfeldt im Jg. 1993 als diesmal jüngste TSC- Starterin in starken 3:16.

Aus der Nachwuchsgarde der Kreisstädter nutzten Johannes Schrems (u.a. 2:43 über 200m Freistil), Marion Kraus (u.a. Sechste über 200m Rücken in 3:31) und Stefanie Mark (u.a. 3:04 über die 200m Freistil) ihre Bewährungsprobe.