Berichterstatter: German Helgert


Tirschenreuth (rbg). In erstaunlicher Frühform präsentierte sich die fünfköpfige Delegation des Tirschenreuther Schwimm- Clubs beim 13. internationalen Einladungsschwimmfest in Heidenheim. Bei 33 persönlichen TSC-Bestleistungen gelang die Krönung gegen eine hochkarätige Konkurrenz Katja Bloßfledt mit dem Gewinn der Silbermedaille über die 200m Brust und ihrem Bruder Stefan , der ebenfalls über die 200m Brust Bronze holte!

Selten hat man TSC- Trauner German Helgert so rundum zufrieden erlebt, wie nach den zweieinhalb Wettkampftagen im Heidenheimer "Aquarena". "Die harten Trainingseinheiten der Osterferien haben sich voll ausgezahlt, unsere Aktiven haben schon heute einen verdienten Lohn für ihren Fleiß eingefahren", fasste er noch vorort ein Resümee, das für die kommenden Wochen und Monate viel Hoffnung beinhaltet. Und diese Hoffnung scheint angesichts der Leistungsentwicklung des "Perspektivkaders" der Tirschenreuther durchaus berechtigt. Der deutliche Leistungsschub lässt sich vor allem beim 14-jährigen Stefan Bloßfeldt ausmachen: In sehr starken 2:51 holte er über die 200m Brust die Bronzemedaille in seiner Altersklasse und verbesserte seine persönliche Bestmarke um sieben Sekunden! Stark auch die 2:39 und 2:43 über je 200m Lagen und Rücken (jeweils 7.) sowie die 1:21 über 100 und die 36,6 über die 50m Brust.

Übertrumpft wurde er da in den eigenen Reihen nur von seiner Schwester Katja , der in 3:18 über die 200m Brust gar der Gewinn der Silbermedaille in der Jugend D gelang. Über die 100m landete sie in nicht minder guten 1:34 auf Platz fünf und mit 3:11 über die 200m Rücken schob sie sich als Zehnte ein weiteres Mal unter die Top Ten. Ebenfalls über die 200m Rücken konnte Ingo Haberkorn im Jg. 1988 seine Qualitäten ausspielen - 2:46 brachten ihm immerhin Platz Acht. Und bedenkt man, dass sich insgesamt über 700 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 50 Vereinen der Konkurrenz stellten, dann weiß man diese Platzierungen zu schätzen.

Bei den jungen Damen sorgt Franziska Nicklas im Jg. 1988 weiter für Furore. Mit 2:43 verpasste sie über die 200m Rücken als Vierte denkbar knapp eine Medaille. 3:15 bedeuteten über die 200m Brust Platz fünf und über die 100m Rücken landete sie nach 1:16 auf Platz sechs. Stark war zudem ihr 50m Rücken- Sprint, wo sie mit 35,68 Sekunden im Damen- Gesamtklassement auf Platz 25 landete. Die ein Jahr jüngere Anne Habedank fand auf den Bruststrecken mit 40,98, 1:30 und 3:13 (7.) zu ihrer gewohnten Stärke und überraschte mit den Plätzen 6 und 8 über 100 und 200m Rücken in guten 1:24 und 3:02 sowie den zehnten Plätzen über 200m Lagen (2:53) und 200m Freistil (2:34).