Berichterstatter: German Helgert (rbg)

Tirschenreuth/ Heidenheim (rbg). Nicht nur die TSC- Masters, auch die jugendlichen Wettkampfschwimmer des Tirschenreuther Schwimm- Clubs starteten am Wochenende vielversprechend in die Langbahnsaison 2003. Beim 12. internationalen Schwimmfest in Heidenheim gewann Stefan Bloßfeldt die Silbermedaille über die 200m Brust und ragte damit aus dem siebenköpfigen Team der Kreisstädter heraus.

Zunächst freilich kennzeichneten Sorgenfalten das Haupt von Co-Trainer Michael Habedank, der in Heidenheim der TSC- Delegation voranstand. Neben der schwerer verletzten Iris Keis fehlte Sebastian Seidel krankheitsbedingt und die angeschlagenen Julia Lindner und Julia Ehstand sowie eine gerade erst wieder genesene Anna Lindner waren alles andere als in Vollbesitz ihrer Kräfte. Dennoch ließen sich die Tirschenreuther nicht entmutigen. Vor allem Stefan Bloßfeldt (Jg. 90) unterstrich seine Anwartschaft auf höherklassige Aufgaben mit seinem zweiten Platz über die 200m Brust in starken 3:04, Platz vier über die 100m Brust (1:26) und fünf über die 100m Rücken (1:20) sowie die siebten und achten Ränge über 100m Freistil und 100m Schmettern (1:09/1:25).

49 Vereine hatten immerhin 555 Aktive für 2.449 Starts gemeldet - ein durchaus erlesenes Teilnehmerfeld also, in dem sich auch Ingo Haberkorn (Jg. 88) behaupten konnte. Er gefiel mit Mittelfeldplatzierungen und guten 1:21 über 100m Rücken sowie 1:08, 2:30 und 5:19 über die 100, 200 und 400m Freistil.

Bei den jungen Damen biss sich eine angeschlagene Julia Lindner (Jg. 85) über die 100m Rücken in 1:18 auf den neunten Platz. Die zwei Jahre jüngere Svenja Helgert überraschte über die 200m Schmettern in guten 3:10 mit dem vierten Rang, nachdem sie die 100m mit 1:30 als Siebnte beendet hatte. Nach überstandener Mandeloperation kämpft im Jg. 1988 Anna Lindner wieder um Anschluss. Vor allem ihre 3:12 und der fünfte Platz über die 200m Brust sowie die guten 0:33,04 über die 50m Freistil machen hier Mut.

Auch die gleichaltrige Julia Ehstand ging leicht verletzt ins Rennen und konnte mit dem sechsten Platz über die 100m Rücken in 1:22 ihre beste Platzierung vorweisen, während Anne Habedank (Jg. 89) vor allem über die 100 und 200m Rücken in sehr beachtlichen 1:25 und 3:05 zu überzeugen wusste.

Insgesamt durfte man beim TSC also mit dem Auftakt in die Langbahnsaison zufrieden sein. Analysierte Mängel und Defizite gilt es in den kommenden Trainignswochen und -monaten aufzuarbeiten, wozu auch eine intensive Trainingsgestaltung während der Osterferien dienen soll.