Berichterstatter: German Helgert

Tirschenreuth (rbg). Im Nürnberger Südbad fällt am kommenden Wochenende die Entscheidung über den Aufstieg zur Bayernliga im Wettbewerb um die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Schwimmerinnen. Die Damenmannschaft der Schwimmgemeinschaft Nordoberpfalz trifft dabei als Vorkampf- Zweiter auf die Teams von der SG Frankenhöhe, der SG Ergolding-Landau, SSKC Aschaffenburg, SV Bayreuth und SG Penzberg Tutzing.

Nur die beiden punktbesten Finalistinnen stehen am Ende als sichere Aufsteiger in die Bayernliga fest. Nur falls Wacker Burghausen und Delphin Ingolstadt die Zweite Bundesliga erhalten und der SV Augsburg aus der Bayernliga aufsteigt, würde ein dritter Landesligist in Bayerns höchste Klasse nachrücken.

Die Mannschaft der SG Nordoberpfalz setzt sich am Samstag und Sonntag aus jeweils fünf Schwimmerinnen des Tirschenreuther Schwimm- Clubs und des ASV Auerbach zusammen. Dem Auerbacher Quintett mit Andrea Reinfels, Andrea Lehner, Anja Regn, Carina Agethen und Alexandra Heberl stehen auf Tirschenreuther Seite routinierte Kräfte zur Seite. Angeführt von 18- jährigen Aktivensprecherin und Sprintspezialistin Iris Keis gehen mit den beiden 16- jährigen Anna Lindner und Franziska Nicklas eine typische Mittelstrecklerin sowie eine ausgemachte Rückenspezialistin in der Frankenmetropole jeweils in fünf Einzelrennen an den Start. Leicht angeschlagen wird Anne Habedank über die 200m Brust sicher alles daran setzen, ihr Vorkampfresultat zu bestätigen. Neu ins Team gekommen ist gegenüber dem Vorkampf eine alte Bekannte: Sonja Gradl, in der Vorrunde im heimischen Hallenbad noch auf der Ersatzbank, konnte sich beim Bezirksdurchgang am vergangenen Wochenende in Weiden für einen Einsatz über die 100m Lagen nachdrücklich empfehlen.

Im Trainerstab der SG ist man sich vorsichtig optimistisch darin einig, dass die größte Konkurrenz neben der SG Frankenhöhe wohl aus Ergolding-Landau zu erwarten ist, nachdem sich dieses Team in den zurückliegenden Jahren für die DMS wiederholt mit "Gastschwimmerinnen" aus Tschechien verstärkt hatten. Dennoch will man alles daran setzen, nach dem letztjährigen Abstieg den sofortigen Wiederaufstieg in die dritthöchste Liga (im Fußball vergleichbar mit der Regionalliga) zu schaffen.