Eine sicher Medaillenbank für den Tirschenreuther Schwimm- Club:
Bei den Bezirksmeisterschaften im Schwimmen gewann Felix Keis Gold über die 200m Freistil, je Silber über 50m Rücken und 100m Freistil sowie Bronze über die 100m Rücken.

Seine Schwester Iris landete über 100 und 200m Freistil auf dem zweiten Platz sowie über 50 und 400m Freistil jeweils auf Rang drei..

Berichterstatter: German Helgert

Tirschenreuth (rbg). Bei den Oberpfalzmeisterschaften im Schwimmen untermauerten die Aktiven des Tirschenreuther Schwimm- Clubs einmal mehr ihre Leistungsstärke.
Herausragend dabei das Griesbacher Geschwisterpaar Iris und Felix Keis, die es im Gesamtklassement auf eine Gold-, vier Silber- und drei Bronzemedaillen brachten. Weitere durchaus mögliche Medaillen wurden teilweise um Hunderstelsekunden verpasst. Insgesamt aber konnten sich zehn TSC- Akteure für die Bayerischen Jugendmeisterschaften qualifizieren.

Eingebunden in das Team der SG Nordoberpfalz krönten insgesamt 27 Schwimmerinnen und Schwimmer des TSC die Saison 2002/03 mit einer eindrucksvollen Vorstellung. Angeführt wurde das erfolgreiche Team einmal mehr vom mittlerweile 19- jährigen Felix Keis, der nach bestandenem Abitur im Amberger Hockermühlbad auch in die schwimmsportliche Erfolgsspur zurückfand. Mit2:08 siegte er über 200m Freistil, sicherte sich in 0:56 und 0:31 jeweils Silber über die 100m Freistil und 50m Rücken und ergänzte seine Medaillensammlung mit Bronze über 100m Rücken (1:11). Seine zwei Jahre jüngere Schwester Iris unterstrich ihren Anspruch als eine der schnellsten Freistilsschwimmerinnen ihrer Altersklasse in Bayern. Im Damenklassement belegte sie nach 1:04 und 2:19 jweils den zweiten Platz über die 100 und 200m Freistil und holte in 0:30 und 5:05 jeweils Bronze über die 50 und 400m.

Keinen ganz so guten Verlauf nahm der Wettkampf für die 18- jährige Julia Lindner, die mit den relativ kühlen Wassertemperaturen zu kämpfen hatte und ihre stärkste Leistung mit 2:48 über die 200m Rücken ablegte. Die 16- jährige Svenja Helgert schrammte als Vierte über die 200m Schmettern (3:14) knapp an einer Medaille vorbei, während Sebastian Seidel (Jg. 86) mit Problemen im linken Oberarm zu kämpfen hatteun mit 1:02 über die 100m Freistil zufrieden sein musste.

Stark besetzt ist man beim TSC im jg. 1988, wo Franziska Nicklas eien Serie herausragender Ergebnisse ablieferte, darunter Platz vier über die 100m Rücken im Damenklassement in 1:17 oder die fünften Ränge über die 50 und 200m Rücken (0:36 und 2:48). Anna Lindners Stärke liegt derzeit im Lagenschwimmen - mit 2:48 schlug sie als Sechste bei den Damen an. Und auf Julia Ehstand warten im Hinblick auf die "Bayerischen" noch eingie harte Trainingseinheiten um im Rückenschwimmen wieder Anschluss zu finden. Bei den Jungen empfahl sich in dieser Altersklasse Ingo Haberkorn vor allem durch seine 1:18 über die 100m Rücken, während im Jg. 1989 Anne Habedank mit 1:28 über die 100m Brust deutlich unter der 90-Sekunden-Marke blieb.

Im Jg. 1990 zeigte sich Stefan Bloßfeldt rechtzeitig zum Saisonhöhepunkt in Top- Form. 1.25 und 3:00 über 100 und 200m Brust sowie starke 2:44 über die 200m Lagen lassen für Waldkraiburg hoffen. Und seine Schwester Katja (Jg. 93!) untermauerte mit 1:35 und 3:21 über 100 und 200m Brust, dass ihr 50m- Bayernrekord vom vorangegangenen Wochenende keine Eintagsfliege war.

Neben den etablierten Kräften kontnen sich auch die Ergebnisse der TSC- Nachwuchsschwimmer mehr als sehen lassen. So empfahlen sich Tamara Bauer, Franziska Rantzsch, Patricia Kraus, Christian Haberkorn, Johannes Schrems und Tobias Forster für eine Berufung in die Wettkampfmannschaft der kommenden Saison. Anna Lehner, Stefanie Mark sowie Luise und Rudolf Strobl werden demnach wohl die Hürden für den TSC- Sichtungskader überspringen und selbst die jüngsten Aktiven um Marion Kraus, Isabella Schuh, Christina Malzer und Philipp Nicklas durften sich über prächtige Ergebnisse freuen. Immerhin waren sie besonders motiviert, wagte sich doch ihr Trainer und TSC- Vorstand Hubert Brech als "Mastersschwimmer" selbst noch einmal an die 200m Brust und Freistil heran und bewies seinen Schützlingen damit, noch längst nicht alles verlernt zu haben.