Berichterstatter: German Helgert


Tirschenreuth (rbg). Sicher - ein Auftritt von Hannah Stockbauer hätte den Bayerischen Staffelmeisterschaften im Schwimmen am Wochenende im Tirschenreuther Hallenbad die Krone aufgesetzt. Aber auch ohne die 5-fache Weltmeisterin aus Erlangen liefen die beiden Meisterschaftstage rund. Der Tirschenreuther Schwimm- Club erntete allernorts Lob für den von ihm gewohnt souveränen Rahmen und auch die sportlichen Leistungen verdienen höchste Anerkennung.

Eginhard Riedel, Präsident des Bayerischen Schwimmverbandes, hatte schon in seinem Grußwort zur Veranstaltung eine reibungslose und "von herzen kommende Abwicklung der Meisterschaften" durch den TSC versprochen. Und sowohl Bayerns renomierteste Trainer wie Münchens Georg Weinzierl oder Burghausens Stefan Hetzer als auch die Aktiven, allen voran Hetzers Tochter Nicole, beste deutsche Lagenschwimmerin der vergangenen Jahre, lobten den Rahmen und die familiäre Atmosphäre bei den Meisterschaften.

Wie wohl sich die Athleten einmal mehr in Tirschenreuth fühlten unterstrich der Würzburger Alibeck Käsler mit einem neuen deutschen Altersklassenrekord für 15- Jährige. Als Startschwimmer der 4x 100m Freistilstaffel setzte er blendend aufgelegt mit 50,70 Sekunden eine neue Norm und hatte anschließend großes Lob für die optimalen Rahmenbedingungen und die ausgezeichnete Wasserqualität im Tirschenreuther Hallenbad parat. Schwimmmeister Markus Mickisch und sein Stab dürfen sich freuen!

Ob Landrat Karl Haberkorn in seinen Grußworten bereits die Erfolgsserie der Tirschenreuther Schwimmer vorhergesehen hat, als er darin schreibt, dass "auch die aktiven Schwimmerinnen und Schwimmer" des TSC vor einheimischem Publikum ihr Bestes geben, sei dahingestellt. Fakt ist: Mit zwei Gold-, einer Silber- und acht Bronzemedaillen ernteten die Gastgeber, die zusammen mit dem ASV Auerbach die Schwimmgemeinschaft Nordoberpfalz bilden, den verdienten Lohn ihrer Trainingsmühen.Und
Tirschenreuths Bürgermeister Franz Stahl, der die "engagierte Arbeit der TSC- Verantwortlichen" ausdrücklich lobte, sicherte bei seiner Visite am Samstag nachmittag dem Verein auch in Zukunft die volle Unterstützung der Stadt im Rahmen der Möglichkeiten zu. Worte, die TSC- Vorsitzender Hubert Brech nicht nur als Cheforganisator sicher ebenso dankbar wie interessiert entgegen genommen hat.

Bleibt das Resümee von Bayerns neuem Schwimmwart, dem Burghausener Volker Mucks, der sich beim TSC für die Gastfreundschaft bedankte und Hubert Brech und seinem Helferstab zugleich weitere Veranstaltungen in der Kreisstadt in Aussicht gestellt hat.