Berichterstatter: German Helgert

Tirschenreuth (rbg). Mit 16 persönlichen Bestzeiten, vier neuen Vereinsrekorden, zwei vierten Plätzen sowie insgesamt 21 Platzierungen unter Bayerns Top Ten haben sich die Aktiven des Tirschenreuther Schwimm- Clubs am Wochenende bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften in Waldkraiburg mehr als achtbar geschlagen! Julia Lindner (200m Rücken) und Iris Keis (200m Freistil) verpassten als Vierte denkbar knapp Edelmetall; zudem konnten Iris Keis (50m Schmettern) und ihr Bruder Felix (50m Rücken, 100 sowie 200m Freistil) mit vier neuen Vereinsrekorden ihre Klasse einmal mehr unter Beweis stellen.

"Natürlich hätten wir gerne die ein oder andere Medaille mit ins Stiftland gebracht", schließt TSC- Trainer German Helgert sein Meisterschaftsresümee nicht ohne vorher darauf hinzuweisen, dass ausnahmslos alle Aktiven zum rechten Zeitpunkt ihre persönliche Höchstform erreicht haben. Ihm zur Seite standen auch in Waldkraiburg seine beiden Co- Trainer Michael Habedank und Raimund Keis - ein Gespann, das sich in der zurückliegenden Saison bestens bewährt hat. Und angesichts einer Konkurrenz von rund 650 Schwimmerinnen und Schwimmern aus weit über 100 Vereinen kann sich das Abschneiden der TSC- Akteure allemal sehen lassen.

Allen voran bei seiner letzten Jugendmeisterschaft TSC- Topathlet Felix Keis:
Der 19-jährige Griesbacher zeigte sich in jedem seiner Rennen prächtig aufgelegt
und landete mit 0:56,44 und 2:05,82 über 100 und 200m Freistil als Siebter und
Fünfter ebenso neue Vereinsrekorde wie mit seinen 0:31,39 als Siebter über die 50m
Rücken.Stark auch seine 1:07 und 1:09 über 100m Schmettern und Rücken sowie die
28,67 über die 50m Schmettern.

Aber auch seine zwei Jahre jüngere Schwester Iris konnte sich einmal
mehr in Bayerns Elite behaupten: Mit 0:30,62 (6.), 1:03,67 (6.),
2:19,62 (4.) und 5:04,30 (5.) schwamm sie über 50 , 100, 200 und
400m Freistil jeweils in Medaillennähe. Und eine kleine Überraschung
gelang ihr dann auch noch im 50m Schmetterlingssprint mit dem neuen
Vereinsrekord in 0:33,71.

Ganz vorne dabei auch die 18- jährige Julia Lindner.
Die Rückenspezialistin setzte sich mit 0:38,10 (50m),
1:21,03 (100m) und vor allem den starken 2:46,09
als Vierte über die 200m in Szene.



Im Rückenschwimmen konnte sich mit Franziska Nicklas (Jg. 88)
auch die Aufsteigerin der Saison beim TSC in Szene setzen:
Mit 0:36,26 und Platz Zehn über die 50m sowie 1:18,34 und dem
achten Rang über die 100m gab sie ein mehr als ansehnliches Debüt
bei den "Bayerischen".

Die gleichaltrige Julia Ehstand konnte mit 0:37,10
und Platz 12 im 50m Rückensprint ihre Nominierung
rechtfertigen,



während Anna Lindner (ebenfalls Jg. 88) nach guten 3:07
über die 100m Brust (9.) vor allem mit ihren starken 1:07,29
und 2:24,14 über 100 und 200m Freistil für Aufsehen sorgte.



Im Jg. 1989 gefiel Anne Habedank bei ihrer ersten "Bayerischen"
mit einem beherzt geschwommenen Rennen über 100m Brust und
Platz 12 in 1:27,93.



Und bei den Jungen machte Stefan Bloßfeldt im Jg. 1990 seine
Anwartschaft auf Spitzenresultate vor allem mit den 0:40,30
über 50m Brust (7.), 1:24,58 über die 100m (6.) und tollen
2:58,85 über die 200m (6.) geltend.



Kein Wunder, dass sich bei den TSC- Verantwortlichen zum Abschluss der Saison 2002/03 Zufriedenheit breit machte. Für die Aktiven beginnt damit die lang ersehnte und hochverdiente Sommerpause, ehe man am 2. September bereits in die neue Saison startet.