Berichterstatter: German Helgert

Tirschenreuth (rbg). Mit einem Achtungserfolg kehrte der Tirschenreuther Schwimm- Club von den Bayerischen Meisterschaften zurück. Im Regensburger Westbad traf eine dezimierte TSC- Mannschaft auf Bayerns 216 beste Schwimmerinnen und Schwimmer aus 42 Vereinen. Und sowohl Jaulia Lindner als auch Stefan Bloßfeldt rechtfertigten mit asehnlichen Leistungen ihre Qualifikation.

Nach dem Fehlen von Iris und Felix Keis war Julia Lindner einizge Einzelstarterin des TSC in der Donaumetropole. Über die 50m Rücken verbesserte sie ihre Leistungen vom Vorwochenende vor allem aufgrund der aggressiv geschwommenen ersten 25 Meter und landete mit ihrer Endzeit von 0:36,50 Minuten auf Platz 16 im Damenklassement.

Bei den Jungen hatte Stefan Bloßfeldt im Jahrgang 1990 einen Mehrkampf zu bestreiten. Damit will der Bayerische Schwimmverband seine Nachwuchstalente im Rahmen der Landesmeisterschaften sichten und auf Vielseitigkeit überprüfen. In einem äußerst ausgeglichen besetzten Teilnehmerfeld verpasste Bloßfeldt mit Platz 14 zwar den angstrebten Sprung unter Bayerns top ten, seine Einzelleistungen können sich dennoch sehen lassen. So verbesserte er seine persönliche Bestleistung über die 200m Lagen auf 2:51,16 (PLatz 16) und landete mit 1:10,19 über die 100m Freistil auf Rang 18. Ein highlight gelang ihm zweifelsohne mit dem sechsten Platz in seiner Spezialdisziplin, den 100m Brust in ansehnlichen 1:26,41. Starke 1:20,41 über die 100m Rücken bedeuteten Platz 16 und mit 1:27,82 schloss er die 100m Schmettern als Siebzehnter ab.

TSC- Trainer German Helgert zeigte sich mit den Leistungen seiner Schützlinge zu diesem frühen Zeitpunkt der Langbahnsaison sehr zufrieden. Seine Hoffnungen gelten nun einer raschen Regeneration aller Erkrankten und angeschlagenen Aktiven sowie einer intensiven und störungsfreien Vorbereitung während der Osterferien. Im gemeinsamen Trainingslager der SG Nordoberpfalz soll dann zusammen mit den Freunden vom ASV Auerbach eine solide Ausgangssituation für die Restsaison geschaffen werden.