Tirschenreuth (rbg). 25 Qualifikationen, 17 Platzierungen unter bayerns Top Ten und zwei Medaillen - die Erfolgsbilanz des Tirscheneuther Schwimm- Clubs bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften 2004 in Hof kann sich durchaus sehen lassen. Mit dem Gewinn der Silbermedaille über 200m Brust sowie der bronzenen über die 50m Rücken ragten Katja Bloßfeldt und Franziska Nicklas aus dem siebenköpfigen Team der Kreisstädter heraus.

Nicht weniger als 661 Athleten aus 95 bayerischen Schwimmvereinen hatten sich für die Titelkämpfe in der Hochfranken- Metropole qualifizieren können. Der Tirschenreuther Schwimm- Club war mit sieben Aktiven im Team der SG Nordoberpfalz vertreten. Aus einer insgesamt sehr überzeugenden Mannschaft ragte mit der erst 11-jährigen Katja Bloßfeldt gleich die jüngste Schwimmerin heraus: In sehr starken 3:12,65 Minuten schlug sie über die 200m Brust als Zweite ihrer Altersklasse an und holte sich hochverdient die Silbermedaille. Mit den Plätzen fünf und sieben unterstrich sie zudem über die 100 und 50m Brust in 1:31,57 und 0:42,81 ihre Qualitäten in dieser anspruchsvollen Schwimmart.

Die fünf Jahre ältere Rückenspezialistin Franziska Nicklas stand dieser tollen Leistung in nichts nach. Bei ihren drei Einsätzen über 100, 200 und 50m Rücken schwamm sie sich kontinuierlich in Richtung Medaillengewinn. Mit 1:17,45 landete sie im 100m- Rennen nach verpatzter Wende noch auf Platz fünf. Die 200m liefen mit Platz vier in 2:44,51 schon besser und als persönliche Krönung ließ die 16- jährige Gymnasiastin dann nach 35,01 Sekunden mit Platz drei den Gewinn der Bronzemedaille folgen. Die gleichaltrige Anna Lindner rechtfertigte mit Platz neun über die 200m Lagen in 2:49,33 ebenso ihre Nominierung wie die 15- jährige Anen Habedank, die über die 200m Brust nach einem harten Rennen in 3:10,23 auf Platz zehn landete.

Routinier Iris Keis unterstrich bei ihren sechs Einsätzen den eigenen Anspruch zu Bayerns besten Juniorinnen zu zählen insgesamt eindrucksvoll. Wenngleich sie selbst auf der ein oder anderen Distanz noch bessere Zeiten angepeilt hatte, durfte sich die Griesbacherin über die Plätze fünf, sieben und zweimal acht aufg den 400, 50, 100 und 200m Freistil in beachtlichen 5:01,75, 0:30,10, 1:04,50 und 2:22,71 freuen. Mit dem siebten Rang über die 50m Schmettern in 0:33,40 sowie Platz zehn über die 200m Lagen in 2:44,69 unterstrich die Kollegiatin zudem ihre Vielseitigkeit.

Vielseitigkeit prägte auch das Auftreten von Stefan Bloßfeldt, der diesmal jedoch trotz der Plätze sechs und sieben über 200 und 100m Brust in sehr starken 2:51,81 und 1:19,41 hinter seiner erfoglreichen Schwester zurück stecken musste. Überzeugend dennoch zudem seine 2:39,45 über 200m Lagen und die 1:03,84 über die 100m Freistil. Als jeweils letzter TSC- Akteur musste Freistilspezialist Sebastian Seidel an allen drei Wettkampftagen ran. Und obwohl ihm das lange Warten gar nicht so recht schmecken wollte, zog er sich bei den Junioren mehr als achtbar aus der Affäre. Vor allem der zehnte Platz über die 400m in 4:40,36 und die neuerlichen 59,68 Sekunden über die 100m konnten dabei gefallen.

Zwar beginnt mit dem Abschluss der Landesmeisterschaften die trainignsfreie Zeit, für die TSC- Aktiven heißt es in dieser Woche aber nochmals alle Konzentration auf das 11. Tirschenreuther Nachtschwimmfest zu sammeln. Am kommenden Freitag und Samstag steigt die bunte Schwimmshow jeweils um 20.15 Uhr im Tirschenreuther Freibad.