Berichterstatter. German Helgert

Tirschenreuth (rbg). Der Nachwuchs des Tirschenreuther Schwimm- Clubs findet sich weiterhin auf dem Vormarsch: Obwohl man beim Auerbacher Kinderschwimmfest am Wochenende krankheitsbedingt zahlreiche Ausfälle verkraften musste, sorgten die 28 eingesetzten Schwimmerinnen und Schwimmer der Jahrgänge 1989 und jünger mit sieben ersten, sechs zweiten und zehn dritten Plätzen ebenso für Aufsehen wie durch den Triumph in der Mannschaftswertung im Team der SG Nordoberpfalz. Mit je drei Siegen überragten Stefan Bloßfeldt und Maximilian Nurtsch, die siebte Goldmedaille ging überraschend an Sebastian Schön.

Vor allem der jungen Herrenmannschaft tut der Aufwärtstrend beim Nachwuchs spürbar gut. Angetrieben von einem blendend aufgelegten Routinier Stefan Bloßfeldt wuchsen auch seine Teamgefährten teilweise über sich hinaus. Bloßfeldt selbst siegte im Jg. 1990 über je 50m Freistil (27,82), Rücken (33,01) und Schmettern (32,76) und musste sich lediglich in seiner Paradedisziplin, dem Brustschwimmen trotz guter 36,02 mit Platz zwei zufrieden geben. In seinem Schatten entwickelt sich Rudi Strobl vorzüglich und wurde mit Platz zwei über die 50m Rücken (37,95) belohnt. Im Jg. 1991 steigerte sich Christian Haberkorn als jeweils Dritter über 50m Rücken und Brust auf beachtliche 37,07 und 38,67, während der ein Jahr jüngere Philipp Nicklas nach 47,64 Sekunden über die 50m Brust ebenfalls mit Bronze belohnt wurde.

Zu einer echten Überraschung gestaltete sich der Auftritt von Sebastian Schön (Jg. 93). Herausragend sein Sieg über die 50m Brust in 47,60, aber auch über je 50m Rücken (52,02), Freistil (40.10) und Schmettern (48,74) war er als Dritter auf dem "Stockerl" zu finden. Über einen großen Tag durfte sich auch der erst zehnjährige Maximilian Nurtsch freuen: Über je 50m Rücken, Brust und Schmettern war er in 47,80, 49,04 und 52,48 nicht zu bezwingen und siegte souverän - lediglich die 50m Freistil musste er nach 40,23 Sekunden abgeben. Aber auch Andreas Wildenrother, Dominik und Marcel Weiß-, Werner Grillmeier, Andreas Bulowski, Hansi Lauterbach, Sebastian Preuschl, David Riedl und Florian Sammüller machten ihre Sache mehr als ordentlich.

Im Hexenkessel des engen Auerbacher Hallenbad waren indes auch die TSC- Mädchen bestrebt, es ihren Jungen gleich zu tun. Stefanie Mark etablierte sich im Jg. 1991 mit dem zweiten Platz über 50m Schmettern in 39,42 und Rang drei über die 50m Rücken in 41,20. Die gleichaltrige Franziska Rantzsch holt auf den Schmettern in 40,20 Bronze. Zweimal Silber und einmal Bronze waren diesmal im Jg. 1992 die Ausbeute von Patrizia Kraus. In 38,86 und 36,76 landete sie über 50m Rücken und Schmettern auf Platz zwei, während ihr 43,51 über die 50m Brust Bronze einbrachten. Mit dem dritten Platz musste sich in dieser Disziplin nach 42,80 Sekunden auch Katja Bloßfeldt im Jg. 1993 zufrieden geben.

Darüber hinaus verfügt der TSC in Carolin Höfler, Isabella Schuh, Rebecca Seitz, Luise Strobl, Lena Rieß, Elene Franz, Marie Höhn, Linda Punzmann und Kristin Helgert über ein breites Spektrum an acht- bis dreizehnjährigen Talenten, denen ausnahmslos allen günstige Perspektiven bescheinigt werden können.